Die MZPico-Karte
Ein quelloffenes Speichersystem für den Sharp MZ-800, angetrieben von einem Raspberry Pi Pico. Keine Kassetten, kein originales Disketten- oder Quick-Disk-Laufwerk — ein Pico, eine kleine Platine, ein paar Lötstellen, und der Rechner lädt alles in Sekunden.

Was sie kann
- MZF-Programmlader — schickt
.mzf-Kassettenabbilder direkt in den MZ-800. Sofort, ganz ohne Tonkassette. - Diskettenemulation — bindet
.dsk-Abbilder ein und verhält sich wie ein Diskettenlaufwerk. - Quick-Disk-Emulation —
.mzq-Abbilder oder der Modus, in dem sich ein gewöhnliches Verzeichnis wie eine Quick Disk verhält. - RAM-Disk-Emulation — SRAM-Boot-Disk, ausgelagerte RAM-Disk und PicoRD, samt sofortigem Systemstart über SRAM-Emulation.
- Ton über I2S — beide Klangquellen des MZ-800 landen im I2S-Wandler auf der Platine: der PSG SN76489 mit Stereo-Panorama und der 8253-Piepser.
- Cloud-Speicher über WLAN — die Karte durchsucht diesen Katalog über WLAN als Gerät
cloud:/. Jeder Titel dieser Seite lässt sich ohne PC auf echte Hardware laden. - Weitgehend konfigurierbar — eine Firmware für alle Platinen, eine Konfigurationsdatei im INI-Stil, frei wählbare I/O-Ports, mehrere Instanzen jedes virtuellen Geräts.
Am Rechner


Zwei Platinen


Erste Schritte
- Bauen Sie eine Platine nach den offenen KiCad-Entwürfen (Grundkenntnisse im Löten genügen), oder fangen Sie einfach mit einem Pico auf der Frugal-Platine an.
- Laden Sie die Firmware
.uf2für Ihre Platine von der Releases-Seite, halten Sie BOOTSEL gedrückt und kopieren Sie die Datei auf das USB-Laufwerk des Pico. - Spielen Sie MZ-800-Software per USB-Massenspeicher auf — oder holen Sie sie aus diesem Katalog —, stecken Sie die Karte ein und schalten Sie den Rechner ein. Fertig.